NEW ! Empfehlung - Wurmcheck

Wurmbehandlung ist keine Impfung, es ist prophylaxisch. Dh. es macht keinen Sinn, Ihren Hund jährlich zu behandeln, vielmehr macht es Sinn, Ihren Hund auf Würme zu checken und je nach Laborbericht, dann erst den Hund auf Würmer zu behandeln. 

Sie erhalten die Behälter zur Probenahme von uns, welche Sie anschliessend in unser Labor zur Analyse schicken können. Folgende Würmer werden in der Analyse berücksichtigt:

  • Französischer Herzwurm (Angiostrongylus vasorum)
  • Spulwürmer (Toxocara canis)
  • Hakenwürmer (Ancylostoma caninum)
  • Peitschenwürmer (Trichuris vulpis)
  • Bandwürmer (Echinococcus granulosus / Echinococcus multilocularis)
  • Giardien (Giardia canis / Giardia intestinalis)
  • Kokzidien (Cystoisospora spp.)

Weitere Details zur Probenentnahme und zum Ablauf der Analyse finden Sie hier: 

 
Gebrauchsanweisung wurmCHECK

 

Entwurmung ja oder Nein?

Nur eine gesicherte Diagnose kann helfen - zum Wohle und Schutz des Tieres.

Ein gesundes Immunsystem hat genügend Abwehrmechanismen gegen die verschiedensten Parasiten und Mikroorganismen, sowohl beim Menschen wie beim Tier. Der beste Schutz vor Parasiten ist zweifelsohne ein gesundes und intaktes Darmmilieu. Wäre dem nicht so, wären alle wild lebenden Tiere längst ausgestorben. 

Dass Würmer Menschen und Tiere krank machen können, steht ausser Frage. Dass man versucht, sich davor zu schützen und vorzubeugen, liegt auf der Hand.
Mit einer Wurmkur wird jedoch keinem Wurmbefall vorgebeugt, sondern nur vorhandene Würmer und Larven abgetötet. Eine erfolgreich durchgeführte chemische Entwurmung lässt aber nicht nur die Würmer aus dem Darm verschwinden, sondern zerstört zugleich die Mikroflora des Darms und schwächt das Immunsystem. Dies wiederum macht den Darm anfälliger für Wurmbefall. 

Prophylaktische Wurmkuren ohne Diagnose sollten demnach wohl überlegt sein. Zu solchen Kuren wird aber heutzutage in Abständen von 3 Monaten geraten, gelegentlich sogar noch öfter. Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf die Darmflora des Tieres können sich Resistenzen bilden, sodass die Medikamente im Ernstfall oft nicht mehr wirken.

Vor jeder Wurmkur empfiehlt es sich daher, eine Kotprobe im Labor untersuchen zu lassen. Liegt tatsächlich ein Befall von Parasiten vor, soll dieser umgehend behandelt werden. Ist der Befund jedoch negativ, kann getrost auf die Chemie-Keule verzichtet werden – zum Wohle des Tieres.

Auf dem Vormarsch: Der Französische Herzwurm

Der Französische Herzwurm, Angiostrongylus vasorum, wird in der Schweiz in einigen Regionen mit steigender Häufigkeit diagnostiziert. Die durch den Wurm verursachten Gesundheitsstörungen sind vielfältig: Von Husten über eine Lungenthrombose, welche zu Atemnot unterschiedlichen Schweregrads führt, bis hin zum Versagen der rechten Herzseite mit Bauchwassersucht. Veränderungen im Hirn können epileptische Anfälle, starke Schmerzen und hochgradige Bewegungsstörungen auslösen und relativ schnell zum Tod führen. Schliesslich können betroffene Hunde auch eine unerklärliche Blutungsneigung zeigen, die ohne Auslöser auftritt oder aber bei einer Routineoperation zu unerklärlichen Blutungen führen kann. 
Nachdem die Erkrankungen bei Hunden teils dramatisch sind (Todesfälle infolge akuter Hirnblutungen oder Herzversagen) und die Behandlung im Frühstadium sehr einfach ist, kommt der schnellen Diagnose eine wichtige Rolle zu.

Bei der klassischen Parasitologie wird der Französische Herzwurm nicht standardmässig erfasst. Die Diagnose erfolgt heute nur auf spezielle Anfrage in einem separaten Test. Nicht so bei wurmCHECK   – Hier wird der gefährliche Parasit zusammen mit den anderen Parasiten automatisch mitdiagnostiziert  - zum Schutz des Tieres. 

Wir helfen Ihnen gerne bei der Diagnose. Sie erhalten die Behälter zur Probenahme und können die Probe anschliessend in unser Labor zur Analyse schicken. Den Befund erhalten Sie schnell und bequem per elektronischer Post zugestellt, und Ihr Tierarzt erhält auf Wunsch ebenfalls eine Kopie davon.